
Grüner Aufruf zur Menschenkette gegen Atomkraft
Die Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen rufen zur Teilnahme an der Menschenkette gegen Atomkraft zwischen dem AKW Krümmel und dem AKW Brunsbüttel am 24. April 2010 auf.
Eka von Kalben, Landesvorsitzende: "Wir freuen uns über das rege Interesse an der Menschenkette gegen den Atomunsinn. Eine Aufkündigung des Atomkonsenses durch Laufzeitverlängerungen nehmen wir nicht hin. Jede weitere Verlängerung bedeutet eine Vergrößerung des ungelösten Müllberges, bedeutet Verschwendung von Steuermitteln für eine nicht zukunftsfähige Energie, bedeutet die Verzögerung des Ausbaus der erneuerbaren Energien.
Auch Menschen, die bisher nicht parteipolitisch gebunden sind, bringen sich aktiv ein. Dadurch erhält die Menschenkette eine ganz eigene Bedeutung. Zwei Drittel der Bevölkerung stehen zum Atomkonsens und lehnen eine Laufzeitverlängerung ab. Die Regierung ist klug beraten, darauf zu hören.
Marlene Löhr, Landesvorsitzende: "Die Bevölkerung hat sich schon lange für einen baldigen Ausstieg aus der Atomkraft und einen Umstieg auf erneuerbare Energien entschieden. Die Regierung sollte ihre Energie endlich in die Umsetzung dieses Willens stecken und nicht weiter dagegen arbeiten. Alles andere ist Energieverschwendung."
Die Grünen haben das breite Aktionsbündnis, zu dem Antiatominitiativen eingeladen haben, von Anfang an begleitet und aktiv unterstützt. Der Landesverband hat bisher 20 Busse angemietet und Tickets an rund 1.000 interessierte Menschen abgegeben, die die Kette am Samstag mit bilden werden.
Auch Kurzentschlossene erhalten noch die Möglichkeit mit uns anzureisen.
Informationen dazu sind zu finden unter www.sh-gruene.de.
Entlang der 120 km langen Strecke haben sich die örtlichen Grünen als OrganisatorInnen engagiert an der Vorbereitung beteiligt und für die Teilnahme mobilisiert.
Entlang der Kette ist der Landesverband am Aktionstag präsent:
Die Landesvorstandsmitglieder Marlene Löhr, Eka von Kalben und Fabian Frei sowie der Fraktionsvorsitzende der Grünen Landtagsfraktion, Robert Habeck, die Landtagsabgeordneten Monika Heinold, Anke Erdmann, Marret Bohn und die Bundestagsabgeordnete Ingrid Nestle treffen sich gegen Mittag in Glückstadt (Nähe Marktplatz).
Sie werden dann mit Fahrrädern nach Brokdorf radeln und dort die Kette mit unterstützen. In Brokdorf werden auch die Landtagsabgeordneten Andreas Tietze, Bernd Voß und Detlef Matthiessen dazu stoßen.
Anschließend fahren sie zurück zum Glückstädter Marktplatz, um an der dortigen Abschlusskundgebung teilzunehmen, auf der der Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion, Jürgen Trittin, reden wird.
Im Kreis Lauenburg unterstützen Konstantin von Notz (MdB) und Luise Amtsberg (MdL) das Bündnis.
Im Kreis Pinneberg werden Valerie Wilms (MdB) in Schenefeld, Ines Strehlau, (MdL) als Streckenposten in Halstenbek sowie Marlies Fritzen (MdL) in Uetersen die Menschenkette mit bilden.
In Elmshorn wird die Menschenkette durch die Grünen Bundestagsabgeordneten und den Bundesvorstand verstärkt.
Landesverband Schleswig-Holstein
Pressesprecherin
Claudia Jacob
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