
Auf nach Gorleben! – Noch wenige Plätze frei
Mit Grünen aus dem ganzen Bundesgebiet, zahlreichen Mitgliedern von Nicht-Regierungsorganisationen und AtomkraftgegnerInnen werden auch viele Grüne aus Schleswig-Holstein am 8. November nach Gorleben fahren, um gegen die dortige Lagerung von Atommüll zu protestieren und für eine alternative Energiepolitik zu demonstrieren.
Die Landesvorsitzende Marlies Fritzen appelliert an alle Atomkraftgegner und Umweltfreunde: "Lasst uns alle gemeinsam nach Gorleben fahren und gegen das Atommüll-Endlager ein klares Zeichen setzen!"
Anfang November 2008 soll der nächste Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommüll nach Gorleben rollen. Im oberirdischen Zwischenlager im Wendland lagern seit 1995 bereits 80 Behälter mit hochradioaktivem Atommüll.
"Gorleben wurde seinerzeit nur aus politischen Gründen zum Endlager gemacht und nicht wegen seiner besonderen Eignung für strahlenden Müll", betont Marlies Fritzen. "Geht es nach Atomindustrie, Union und FDP, so sollen die als Erkundung getarnten Bauarbeiten im Salzstock wieder aufgenommen werden. Aber die ungelöste Endlagerfrage zeigt, dass am Ausstieg aus der Atomenergie nicht gerüttelt werden darf. Was wir jetzt brauchen, ist eine echte Wende in der Energiepolitik mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien, mehr Energieeffizienz und Energieeinsparung.
Die Grünen aus Schleswig-Holstein reisen am 08.11.08 mit der Bahn aus dem ganzen Land an, um ab Hamburg in gemeinsamen Bussen nach Gorleben zu fahren. Es sind noch wenige Plätze frei. Nähere Informationen gibt es auf www.sh.gruene.de . Tickets können noch telefonisch unter 0431 / 59 33 80 bestellt werden.
Mit demonstrieren werden, neben der Landesvorsitzenden Marlies Fritzen und Marlene Löhr, Mitglied im Landesvorstand, dem energiepolitischen Sprecher der Landtagsfraktion, Detlef Matthiessen, auch die am vergangenen Wochenende auf dem Landesparteitag in Rendsburg gewählten SpitzenkandidatInnen zur Bundestagswahl 2009, Ingrid Nestle und Konstantin von Notz.
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