Marlies Fritzen Portrait_172
PM Nr.001.08 vom 11.01.2008

Beim Kohlestrom zahlen Klima und VerbraucherInnen einen hohen Preis

Zu den Plänen der EU, Kohlekraftwerke mit hohem CO 2-Ausstoß beim Emissionshandel stärker finanziell zu belasten, und dem Engagement schleswig-holsteinischer Stadtwerke beim Bau der Brunsbütteler Kohlekraftwerke erklärt die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Marlies Fritzen:

Beim Kohlestrom zahlt nicht nur das Klima einen zu hohen Preis, auch die VerbraucherInnen werden zukünftig noch stärker zur Kasse gebeten. Die Investition der schleswig-holsteinischen Stadtwerke in den Bau neuer Kohlekraftwerke in Brunsbüttel ist eine ökologische und ökonomische Fehlentscheidung.

Wenn Minister Austermann sie als den besten Weg zu günstigen Strompreisen begrüßt, täuscht er die BürgerInnen. Die Energiekonzerne haben bereits angekündigt, dass sie die stärkeren Belastungen durch die EU-Vorgaben auf ihre KundInnen abwälzen wollen.

Klar ist: Strom aus Kohle können wir uns nicht mehr leisten! Er ist klimaschädlich und unwirtschaftlich.

Die Stadtwerke müssen ihre Politik korrigieren und in erneuerbare Energien und effiziente Technologien investieren.

 


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