Bündnis 90/Die Grünen mit konkreten Vorschlägen im Kreistag
Alle reden von Klimaschutz. Das ist für die Grünen nicht genug. Sie fordern konsequentes Handeln. Einige Maßnahmen des Kreises können gut auch schon vor der großen Anhörung im März auf den Weg gebracht werden. Deswegen bringt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in den nächsten Kreistag einen weiteren Klima-Konkret-Antrag ein, der gleich mehrere konkrete Schritte zu Maßnahmen auf Kreisebene beinhaltet.
"Wenn man etwas Großes bewegen will, braucht man eine Vision und Nordfriesland hat mit den hervorragenden Windkraftstandorten und den idealen Bedingungen zur Erzeugung von Solarenergie gute Voraussetzungen, der klimafreundlichste Landkreis Deutschlands zu werden. Das wäre dann ein zusätzliches gutes Markenzeichen für Nordfriesland, auch im Sinne zahlreicher Aktivitäten unseres neuen Landrates. Die Vorschläge in unserem Antrag zeigen, wie wir durch gezielte Maßnahmen relativ schnell diesem Ziel näher kommen können. Sinnvoll wäre eine zentrale Koordinierungsstelle für den Bereich Klimaschutz, die sowohl innerhalb der Verwaltungen im Kreisgebiet als auch als Ansprechpartner und Berater für die Bevölkerung tätig werden sollte", erläutert Uwe Schwalm, klimaschutzpolitischer Sprecher der Fraktion den Antrag.
"Durch eine Mitgliedschaft im Klima-Bündnis e.V., in dem bundes-, europa- und weltweit Städte, Gemeinden und Kreise auf den Aufgabenfeldern zusammenarbeiten, die in Gemeinde- oder Kreiszuständigkeit liegen, würde sicher auch Nordfriesland profitieren," so Schwalm weiter. Andreas Tietze, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag ergänzt: "Die von uns initiierte Klima-Anhörung im März wird weitere Handlungsmöglichkeiten aufzeichnen, wie wir aus den Bedrohungen durch den Klimawandel für unseren Kreis auch Nutzen ziehen können, denn schließlich bedeuten viele Klimaschutzmaßnahmen auch Entwicklungschancen für die heimische Wirtschaft."
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